Cremige Kartoffel-Mais-Suppe mit Schnittlauch

Manche Suppen sind genau richtig für Tage, an denen es schnell gehen soll, aber trotzdem etwas Warmes auf den Tisch muss. Diese Kartoffel-Mais-Suppe ist mild, cremig und ein bisschen süßlich durch den Mais. Sie schmeckt Kindern genauso gut wie Erwachsenen und braucht nur einfache Zutaten, die man oft sowieso im Haus hat.

Die Kartoffeln geben der Suppe die Bindung, ganz ohne viel Sahne. Ein Teil vom Mais wird mitgekocht und püriert, der Rest kommt am Ende wieder hinein. So bleibt die Suppe cremig, hat aber trotzdem noch ein bisschen Biss. Mit Schnittlauch, Pfeffer und vielleicht ein paar gerösteten Brotwürfeln wird daraus ein schönes, unkompliziertes Mittagessen.

Wer die Suppe etwas herzhafter möchte, kann eine Prise geräuchertes Paprikapulver nehmen oder eine klein geschnittene Möhre mitkochen. Wichtig ist nur, die Suppe nach dem Pürieren noch einmal abzuschmecken – Kartoffeln schlucken gerne etwas Salz.

**Zutaten für 4 Personen:**

– 800 g mehligkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
– 1 Dose Mais oder ca. 300 g gegarter Mais
– 1 Zwiebel
– 1 EL Öl oder Butter
– 900 ml Gemüsebrühe
– 100 ml Milch oder Sahne
– Salz und Pfeffer
– etwas Muskat
– Schnittlauch
– optional: geröstete Brotwürfel oder ein Spritzer Zitronensaft

**Zubereitung:**

– Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden.
– Die Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit Öl oder Butter glasig anschwitzen.
– Kartoffeln und etwa zwei Drittel vom Mais dazugeben und kurz mitrühren.
– Mit Gemüsebrühe aufgießen und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
– Die Suppe fein oder nur leicht stückig pürieren, je nachdem wie man sie lieber mag.
– Milch oder Sahne einrühren und den restlichen Mais dazugeben.
– Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser ergänzen.
– Mit Schnittlauch bestreuen und nach Wunsch mit gerösteten Brotwürfeln servieren.

Das ist keine feine Festtagssuppe, sondern eine ehrliche Schüssel für den Alltag. Gerade das macht sie gut: wenige Zutaten, freundlicher Geschmack und am Ende ein Topf, aus dem meistens noch jemand einen Nachschlag nimmt.

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