Diese 6 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kartoffeln essen

Bei vielen Menschen steht sie regelmäßig auf dem Speiseplan – die Rede ist von der Kartoffel, die aus den meisten Haushalten nicht wegzudenken ist. Doch die Knolle lässt sich nicht nur vielfältig in der Küche verarbeiten, sie kann sich auch positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Wir erklären, welche 6 Dinge passieren, wenn Sie täglich Kartoffeln essen. Egal, ob als Ofenkartoffel, Spalten oder Brei – es gibt kaum jemanden, der Kartoffeln nicht mag. Und die Erdäpfel schmecken nicht nur unglaublich lecker, sondern strotzen auch nur so vor wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Beispielsweise sind sie reich an Vitamin C, Kalium und Magnesium. Aber wie genau wirkt sich ein regelmäßiger Kartoffelverzehr auf den Körper aus?

1. Sie nehmen leichter ab

Wer Kohlenhydrate isst, nimmt nicht ab – dieser Irrglaube hält sich hartnäckig. Dabei stimmt diese Aussage nicht und ist eine grobe Verallgemeinerung. Denn insbesondere langkettige Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten und Kartoffeln sind wichtige Energielieferanten für den Körper. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt sogar, täglich um die 50 Prozent der verzehrten Nahrungsenergie durch Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie die gesunden, langkettigen Kohlenhydrate, wie sie in Kartoffeln enthalten sind, essen. Im Gegensatz zu kurzkettigen Kohlenhydraten lassen sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und halten ihn konstant – dadurch halten sie länger satt und beugen Heißhungerattacken vor. Abgesehen davon ist die fettarme Kartoffel mit rund 40 Kalorien pro 100 Gramm alles andere als ein Dickmacher.

2. Kartoffeln könnten Krankheiten vorbeugen

Obendrein enthalten Kartoffeln Flavonoide und Anthocyane, die beide zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen und unter anderem für die Abwehr von Pflanzenkrankheiten verantwortlich sind. Laut Bundeszentrum für Ernährung können sie unter Umständen auch uns Menschen als Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs dienen. Ebenso sollen einige der Pflanzenstoffe Viren und Bakterien abwehren und sich positiv auf den Cholesterinspiegel sowie die Immunreaktion auswirken können.

3. Magen-Darm-Beschwerden werden gelindert

Magen-Darm-Beschwerden können sich durch unterschiedliche Symptome äußern. Bei Magenschmerzen und Übelkeit stellen Kartoffeln ein leicht bekömmliches Lebensmittel dar. Und ganz besonders bei Durchfallerkrankungen sind Kartoffeln das Essen der Wahl – aufgrund der enthaltenen Stärke können sie Säure und Giftstoffe binden, was wiederum den Darm beruhigt. 

4. Kartoffeln wirken sich positiv auf unser Hautbild aus

Doch nicht nur das – ein regelmäßiger Verzehr von Kartoffeln kann sich sogar positiv auf den Alterungsprozess der Haut auswirken. Diesen Effekt haben wir dem enthaltenen Vitamin C, Kalium sowie B-Vitaminen zu verdanken. Beispielsweise ist Kalium unter anderem essenziell für die Entwässerung des Körpers, was sich positiv auf das Bindegewebe auswirkt. Obendrein können Calcium sowie Phosphat die Elastizität des Bindegewebes stärken. Kartoffeln sind zudem reich an Antioxidantien, die über die Ernährung aufgenommen der  Hautalterung entgegenwirken können – diese fangen im Körper frei Radikale, bevor diese die Haut angreifen können.

5. Ihre Stimmung verbessert sich

Ja, sie haben richtig gelesen. Tatsächlich hat unsere Ernährung nicht nur einen großen Einfluss auf unser körperliches, sondern auch auf unser mentales Wohlbefinden. Der Verzehr von Kartoffeln kann sich beispielsweise positiv auf den Spiegel des Glückshormons Serotonin in unserem Körper auswirken, wodurch sich unsere Stimmung hebt. Das in der Knolle enthaltene Niacin hemmt den Abbau der Aminosäure Tryptophan, aus dem der Botenstoff hergestellt wird. Ein guter Grund, um häufiger Kartoffeln zu essen!

6. Sie füttern Ihre Muskeln mit Eiweiß

Die meisten von uns würden die stärkehaltigen Kartoffeln wohl eher nicht mit dem Muskelaufbau-Nährstoff Eiweiß in Verbindung bringen. Allerdings stellen Kartoffeln eine überraschend gute Proteinquelle dar. Zwar bestehen die Knollen nur zu etwa zwei Prozent aus Eiweiß. Allerdings ist ihr Gehalt an essentiellen Aminosäurenerstaunlich hoch, weswegen sie eine biologische Wertigkeit von 76 aufweisen – das Eiweiß kann in unserem Körper sehr gut aufgenommen und in die Muskeln geschleust werden. Hinsichtlich der biologischen Wertigkeit ihres Eiweißes übertreffen Kartoffeln sogar Bohnen, Mais und Linsen. Besonders hochwertig ist die Kombination mit Hühnerei, da die Aminosäureprofile beider Lebensmittel sich hervorragend ergänzen.

Dieser Text stammt nicht von uns sondern von: https://www.vital.de/gesunde-ernaehrung/ernaehrungstipps/taeglich-kartoffeln-essen-6-dinge-passieren-5460.html

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